Frostschutz im Haus: So schützen Sie Leitungen & Armaturen vor Frostschäden
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür – und mit ihr das Risiko für Frostschäden an Wasserleitungen und Armaturen. Gefrorene Leitungen gehören zu den häufigsten Schadensursachen im Winter und können im schlimmsten Fall platzen. Das führt nicht nur zu teuren Reparaturen, sondern oftmals auch zu Wasserschäden im Haus.
Damit es gar nicht erst so weit kommt, zeigen wir Ihnen, worauf Sie achten sollten – im Haus und im Außenbereich.
Warum frieren Wasserleitungen ein?
Wenn Wasser in einer Leitung steht und die Temperatur unter 0 °C fällt, beginnt es zu gefrieren und dehnt sich aus. Diese Ausdehnung erzeugt enormen Druck in der Rohrleitung – bis das Rohr schließlich platzt.
Gefährdet sind besonders:
- Leitungen in unbeheizten Räumen (Keller, Garage, Dachboden)
- Leitungen in Außenwänden
- Außenwasseranschlüsse ohne Frostschutz
- Ferienhäuser und selten genutzte Gebäude
Frostschutz im Haus: die wichtigsten Maßnahmen
✅ Heizungsanlage im Winter nie komplett ausschalten
Auch wenn Sie Energie sparen möchten – lassen Sie die Heizung nicht vollständig aus.
Empfehlung: Räume auf mindestens 15 °C temperieren.
✅ Wasserleitungen in kalten Bereichen entleeren
Seltengenutzte Leitungen, z. B. im Gartenhaus oder in Außenbereichen, sollten komplett entleert werden.
✅ Leitungen dämmen
Isolierungen schützen Rohre vor Kälte, besonders:
- im Keller
- in unbeheizten Garagen
- in Schächten und Außenwänden
✅ Lüften, aber richtig
Vermeiden Sie, dass kalte Zugluft direkt auf Leitungen trifft.
Besser: kurz und kräftig lüften statt dauerhaft kippen.
✅ Regelmäßige Kontrolle
Besonders bei starkem Frost prüfen:
- Sind Leitungen noch frei?
- Gibt es erste Eisbildung?
- Tropfen Armaturen oder Ventile?
Tipp: Rundum-Wintercheck
Wir empfehlen jedes Jahr vor Winterbeginn eine Kontrolle Ihrer Installation durch den Fachbetrieb – damit Sie sicher durch die kalte Jahreszeit kommen.
👉 Jetzt Termin zum Wintercheck vereinbaren und sicher in die Heizsaison starten!
